(Songwriter/Country Rock/Folk) 2014 Back 9 - toll, nach genau 5 Jahren Pause gibt's endlich wieder was Neues von diesem ganz besonderen Singer/Songwriter aus Südkalifornien mit Family Roots in Nebraska. Es ist wohl dieser Spagat zwischen dem Leben an der sonnigen Westküste und dem Aufwachsen im wesentlich raueren Mittelwesten, der sich in den wundervollen Stücken von Brad Colerick widerspiegelt und diese endlos harmonieträchtigen, sehnsüchtigen Gefühle transportiert. Wobei der Titelsong zu seinem 5. Album 'Tucson' noch nicht einmal von ihm selber stammt, sondern vom befreundeten Kollegen David Plenn. 'Tucson' ist denn auch nicht (w)örtlich zu nehmen, sondern mehr als "state of mind", erklärt Colerick, der sich diesmal etwas mehr Zeit genommen hat, um sein Leben, auch in Bezug auf Freunde und Familie zu reflektieren, die richtigen Worte für sein hochtalentiertes Storytelling zu finden. Nun, das hat glücklicherweise nicht wieder gleich 19 Jahre gedauert, in denen der Typ aus Lincoln, Nebraska nach seinem 86er Debüt 'Token Dreams' praktisch in Vergessenheit geriet. Um dann in 2006 mit 'Cottonwood' glanzvoll in die boomende und für solch außergewöhnlich starke Musik empfängliche Americana-Szene zurückzukehren! 'Lines In The Dirt' folgte bereits in 2007 und 'When I'm Gone' in 2009 - allesamt wie 'Tucson' auf dem eigenen Back 9-Label und mit klarer Westcoast-Note in edelster Tradition solcher Vorbilder wie Chris Hillman, Herb Pedersen, Jackson Browne, John David Souther, Dan Fogelberg et al erschienen. Anspruchsvoller 70er Jahre-Wohlklang also, der aber auch im Zeitgeist von Americana, Acoustic Folk, Country Rock, Folkgrass und Troubadour Roots'n Roll seine Wirkung zeigt. Die 11 Songs von 'Tucson' wurden größtenteils während einer Session in einem guten alten Analogstudio in Arkansas unter Leitung von Produzent und Saitenmeister Charlie White aufgenommen. White begeistert mit unglaublich relaxten, aber jederzeit kompetenten Licks auf diversen akustischen und elektrischen Gitarren, Dobro, Slide, Steel, Bass und mehr. Weitere Könner an Pedal Steel, Banjo, Mandoline, Fiddle, Keyboards, Bass, Drums und mit Harmony Vocals (u.a. Phil Parlapiano, Steve Hanson, Herb Pedersen, Larry Marrs, Dave Roe, Tim Crouch) runden die in sich ruhenden, flexiblen und jederzeit songgerechten Arrangements ab, bereiten die Grundlage für Colerick's Songs und seine samtene, sonore und unglaublich warme Stimme, deren Faszination man sich nicht entziehen kann! Ein in jeder Note überzeugendes Album!!