(Songwriter/Country Rock/Folk) 2014 MVD - nach über 20 Jahren in der nicht ganz unbedeutenden zweiten Reihe veröffentlicht einer der versiertesten No Depression/Alt.Country-Instrumentalisten tatsächlich sein allererstes Soloalbum als Singer/Songwriter in eigener Sache: Max Johnston. Max Johnston?! Okay, wer sich nicht für Besetzungslisten und das Kleingedruckte in Albumhüllen und CD-Booklets interessiert, wird mit dem Namen wenig anfangen können. Fachleute und Liebhaber der Alt.Americana-Bewegung haben natürlich registriert, dass der Bruder von Michelle Shocked bei solchen No Depression-Granden wie Uncle Tupelo, Wilco und Freakwater jeweils als festes Bandmitglied tätig war und seit 1999 bei den Gourds, einer der Top-Roots Combos in Austin, Texas seine Heimat gefunden hat! 'Dismantling Paradise' stellt nun die "andere" Seite des Musikers Max Johnston in den Vordergrund: nicht den Dobro- und Banjo-Wizard, Mandolinen-Crack, Ace-Fiddler oder Pedal & Lap Steel-Slidemeister, sondern einen sympathisch unaufdringlichen, dabei durchaus selbstbewussten Storyteller, Troubadour, Singer/Songwriter, Americana Artist, der mit seiner bis dato nahezu ungehörten, freundlich-warmen Stimme überzeugt und dabei nur eine Akustikklampfe (und mitunter Geige) spielt. Im engen Verbund mit seinem "technischen Direktor" und Hauptbegleiter Eric Jarvis (Produzent, Soundmixer, akustische und elektrische Gitarren, Bass, Percussion, Backig Vocals) sind ihm 10 Kompositionen zwischen "unauffällig" und "mit Radiohit-Potenzial" gelungen, die sich nahtlos zu einem ganz feinen Album zwischen lockerem Country Rock in 70er Nähe und zeitlosem Acoustic/Semi Electric Folk verbinden. Andere Studiomusiker sind z.B. die Top-Drummer Matt Johnson (Jeff Buckley, Angus & Julia Stone, Deadman), Jody Stephens (Big Star) und Anton Fig (Chip Taylor, Al Kooper, Rolling Stones) sowie Claude Bernard (Akkordion) und Jimmy Smith (Bass) von den Gourds.