(Songwriter/Pop/Folk Rock/Country/New Acoustic) 2009 Elite Artists Service - neue, ganz exquisite, in Anspielung an eine Bundesbehörde des American New Deal zu Zeiten der großen Depression benannte Supergroup aus L.A. um Leader, Gitarrist, Sänger und Songschreiber Glen Phillips (Ex-Toad The Wet Sprocket), der mit seiner klaren, weichen Stimme dem Großteil dieses ausgezeichneten Debüts seinen Stempel aufdrückt. Den oftmals zu süßlichen TTWS folgte ja eine erstaunliche Solokarriere Phillips', die aber nicht so richtig wahrgenommen wurde - wohl zu sehr zwischen den Stühlen. Eher gehypt wurde seine Zusammenarbeit mit Nickel Creek als Mutual Admiraton Society. Und genau daran schließen WPA an, denn der zweite Co-Leader hier ist Nickel Creek/Fiction Family-Boss Sean Watkins (Guitars, Vocals, Songs) und der dritte ist Luke Bulla (Fiddle, Guitar, Vocals, Songs), Referenz-Geiger der jüngeren Newgrass-and-beyond Generation (spielte mit Jerry Douglas, John Cowan, Duhks, Jim Lauderdale, Lyle Lovett). Dieses Fronttrio wird fulminant ergänzt von Greg Leisz (Pedal Steel), Benmont Tench (Orgel, Piano), Davey Faragher (Bass), Pete Thomas (Drums) und Nickel Creek's Sara Watkins (2. Fiddle, Vocals), die in atemberaubender Weise den einzigen Fremdtitel hier singt ('I Go To Sleep' von Ray Davies) sowie das abschließende 'The Price', eine unter die Haut gehende Benmont Tench-Ballade. Dass soviel Talent und Namedropping ganz locker unter einen Hut passen und ein warmes Klangbild das enorm anspruchsvolle Crossover-Material von Pop, Country, Folk, Rock und New Acoustic bändigt und bündelt, ist sicher auch ein Verdienst von Soundmann Jim Scott (Neal Casal, Tom Petty, BoDeans, Whiskeytown, Wilco), bei/mit dem die Sessions stattfanden. Definitiv Geheimtipp-verdächtig, eventuell gar Grammy-verdächtig?!