(Songwriter/Folk/Roots) 2009 Orange Dress - noch ziemlich unbeschriebene neue Americana-Künstlerin aus Portland, Oregon (New Mexico-Vergangenheit) mit ihrem 3. Album seit 2005, dem Jahr, in dem sie spontan beschloss, ihren Beruf als Highschool-Lehrerin aufzugeben und ihre Ersparnisse in einen Van zu investieren, um fortan mit Hündin Loki und der 63er Steel-String Gibson ihrer Mutter im Gepäck durch die Lande zu reisen und überall dort zu spielen, wo man sie lässt. Mit ihrer leicht herben, kräftigen Altstimme, die die unmittelbare Aufmerksamkeit des geneigten Ohrenzeugen einfordert, ungewöhnlich angelegten Songs zwischen Folk, Country und Blues, den üblichen Themen von gelebter bis verhinderter Liebe und dem Alleinsein danach (aber auf die Lyrics kommt es halt an, und die sind hier verdammt gut!), mit kompetenter Begleitung und ungewöhnlichen Arrangements vermag Kate Mann sehr zu begeistern, nachhaltig zu beeindrucken. Vermutlich ist es diese latent flirrende Wüstenatmosphäre aus dem Süden, die sie in den hohen Nordwesten mitgebracht hat, die ihre Musik so dermaßen attraktiv und auch etwas "spooky" klingen lässt! Weitgehend ruhige, langsame Balladen, akustisch instrumentiert mit Gitarren, Fiddle, Cello, Akkordion, Säge, Harmonica, Piano, auch Bass & Drums & Electric Guitar - alles sehr dezent und wohl platziert. Co-produziert von Rob Stroup (Baseboard Heaters, Imprints), feat. Marilee Hord (Golden Delicious, Little Sue, Richmond Fontaine), Skip Von Kuske (The Dolorean), Stroup u.a. In teilen vergleichbar mit Jesse Sykes, PJ Harvey, Trailer Bride, Carla Torgerson, Gillian Welch und Pieta Brown.