(Rock/Roots) 2009 Because - eigentlich hat sich auf der neuen Cale zu all den vorhergehenden Platten der letzten geschätzten 15 Jahre nichts verändert, die formalen Rahmenbedingungen (Aufnahmestudio, Musiker, Sound, das "Miss"-Verhältnis von Soloaufnahmen mit Rhythmus-Programming zu Bandrecordings mit seinen Okie-Kumpels) ähneln seiner 2004er CD 'To Tulsa And Back' sogar ganz besonders. Trotzdem gefallen mir die Songs bzw. die flüssige Kopplung der 12 neuen eigenen Tracks diesmal auf erfrischende Art wesentlich besser. Okay, ein 'Crazy Mama', 'Call Me The Breeze' oder 'Magnolia' wird es vom 70-Jährigen vermutlich nicht mehr geben, dafür mal wieder eine schöne Bestätigung, dass der Meister es immer noch selbst am besten kann, wenn es um die entspannteste, lässigste Oklahoma Red Dirt/Roots Music mit Backporch-Feeling dieser Welt geht! Und dass er immer das relaxteste, coolste und kürzeste Gitarrensolo "aus dem Handgelenk" hinwerfen kann, wenn es drauf ankommt! Auf zwei Nummern ('Cherry Street', 'Leaving In The Morning') spielt er sogar eine klasse Pedal Steel, wenn die Liner Notes stimmen. Und auf dem späten Titelsong sind mal wieder alle seine Freunde beisammen: Steve Ripley, John "Juke" Logan, Jim Keltner und Eric Clapton an der Lead Guitar. Mehr J.J. Cale wird es kaum noch geben! Roll on!!