(Songwriter/Jazz/Roots) 2008 Slow Curve - geradezu sensationelles Comeback eines alten Westcoast-Veteranen, der Anfang der 70er zum Freundeskreis um Glenn Frey und Jackson Browne gehörte, danach reihenweise Titel für Bonnie Raitt, CSN, Don Henley, Chris Hillman, Nitty Gritty Dirt Band, James Taylor usw. schrieb, besonders für die Eagles und Linda Ronstadt massenhaft Hits in Serie ablieferte und jüngst wieder mit Beiträgen für die Dixie Chicks, Jim Lauderdale und die Eagles/2008 auffiel. Von 1972-84 veröffentlichte der Singer/Songwriter aus L.A. 4 seinerzeit arg unterschätzte Soloplatten und 2 dürftige Machwerke im Rahmen der Souther-Hillman-Furay Band. Bis auf ein paar frühe Andeutungen auf seinem Bestwerk 'Black Rose' (76) deutet nichts von den erwähnten Aktivitäten darauf hin, was einen nun, nach fast 25-jähriger Pause erwartet! Ultracoole, superentspannte, free-flowing Westcoast Music mit hochgradig markanten Jazzanteilen und unterschwelligen Andeutungen von R&B, Bluegrass, Country Folk und California Pop - eine ganz eigenständige Mixtur, die in keine gängige Schublade passt und vom Zusammenspiel des Songwritings mit richtig guten, dabei eingängigen Lyrics, der sagenhaften Band mit beweglicher Rhythm Section, Klavier und viel Gebläse (Sax, Trompete) sowie dem völlig autarken Gesang ohne Regelwerk eines John David Souther lebt, der seine Stimme als Instrument einsetzt und hier schlicht zu seiner Lebenshöchstform findet! Quintettbegleitung feat. Bela Fleck, Jeff Coffin, Jim Mayer u.a. Ein triftiger Grund, meine letzte Jahres-Top 10 zu revidieren!!!