(Roots/Folk/Old Time/String Band) 2010 Nonesuch - "Tradition is a guide, not a jailer. We play in an older tradition but we are modern musicians." Das ist der Leitsatz für dieses ganz besondere Trio aus Durham, North Carolina, das jüngst bei der SXSW 2010 mächtig Aufsehen erregt hat, zuvor als erste farbige String Band in der Grand Ol' Opry spielte und dessen Debüt-Major-Album 'Genuine Negro Jig' immerhin von Joe Henry produziert wurde! Dom Flemons (Guitar, Banjo, Jug, Bones, Vocals), Rhiannon Giddens (Banjo, Fiddle, Kazoo, Vocals) und Justin Robinson (Fiddle, Autoharp, Percussion, Vocals) sind drei junge Musiker, die zur so genannten Black Banjo-Bewegung zählen und eine irre Mischung aus Mountain Music, Old Timey, String Band, Field Recording, Black & White Minstrel Show, Jigs & Reels aufführen, die nachhaltigst beeindruckt! Ihr Bandname ist eine Reverenz an das legendäre schwarze 30er Jahre-Trio The Tennessee Chocolate Drops (aka Howard, Martin and Bogan Armstrong) und der CD-Titel augenzwinkernde Selbstironie. So reicht das Programm von Etta Bakers 'Peace Behind The Bridge' über viele Traditionals mit spirituellem Charakter zur Acoustic Hip Hop-Version des R&B-Stückes 'Hit 'Em Up Style' von Blu Cantrell und schließt mit einem rudimentären Banjo/Fiddle/Jug-Arrangement von Tom Waits' 'Trampled Rose'.