(Songwriter/Folk Rock/Folk/Country Rock) 2009 Red House - eine ganz tolle Stimme aus Brooklyn, die man als Americana-Fan vielleicht schon öfter gehört hat, ohne so richtig zu wissen, wem sie gehört. Heather Masse hat mit ihren jungen Jahren bereits mit den Wayfaring Strangers gesungen, war Gründungsmitglied von Joy Kills Sorrow und ist jüngst bei den kanadischen Wailin' Jennys eingestiegen. Daneben hat sie mit ihrer Country & Roots Rock Band Heather Masse & The Barbarians eine CD veröffentlicht und danach 'Many Moons', eine EP mit Vokal/Piano-Versionen von Jazz Standards wie 'Moon River'. Ja, Heather Masse kommt u.a. vom Jazz und hat auch eine klassische Gesangsausbildung, was deutlich zu hören ist auf ihrer ersten "richtigen" Soloscheibe 'Bird Song', ohne dass wir es hier weder mit Jazz oder Klassik zu tun haben, aber die Art wie sie mit ihrer kongenialen Altstimme spielt, wie sie in verschiedenen Tonlagen phrasiert, die ist schon sehr ungewöhnlich für die Musik, die hier zu hören ist: Folk, Country, Roots, Americana im weiteren Sinn, meist sehr balladesk, aber auch mit etwas rockin' Twang zwischendrin. Vergleichbar mit Natalie Merchant, Eilen Jewell, Norah Jones (so wie bei den Little Willies), Mary Chapin Carpenter, Dar Williams und Linda Thompson/Sandy Denny aus der guten alten Brit Folk-Schule. Semiakustisch/elektrische Analogbegleitung mit kleiner Band: Gitarrist Lyle Brewer (Sarah Borges & The Broken Singles), Keyboarder Jed Wilson, Bass, Drums und die ebenfalls wunder-wundervolle Harmoniestimme von Aoife O'Donovan (Crooked Still, Sometymes Why) auf gleich mehreren Nummern. Sehr eloquent das alles, sehr in sich ruhend, sehr souverän. Oder kürzer: viel zu schön um wahr zu sein!!