(Songwriter/Country/Roots Rock) 2010 Rambler - Scott Miller, Kevin Welch, Will Hoge, Tommy Womack, Jeff Finlin, Todd Snider, Kieran Kane usw. usw. - die Szene abseits der großen Country-Maschinerie, gerne East Nashville Scene genannt und sehr oft auf den Chill-Seiten vorgestellt, ist selber lange erwachsen geworden und bestellt ihr eigenes gar nicht kleines Feld zwischen Alt.Americana, Neo Traditional, Country Rock und handgemachter Folk & Roots Music mit einer mittlerweile fast unübersichtlichen Anzahl von meist interessanten, engagierten, talentierten Acts. Der Name Gwil Owen rangiert dabei vermutlich eher in der unteren Wahrnehmungswertung, es sei denn, man ist auch ein eifriger Booklet-Leser. Owen ist nämlich vorrangig Songschreiber, oft mit anderen im Team und gerne verwendet von seinen East Nashville-Kollegen: David Olney, Joy Lynn White, Kevin Gordon, Toni Price, Will Kimbrough, Tim Carroll und Duane Jarvis sind dabei die meistgenannten Weggefährten Owen's, der seine eigene Veröffentlichungsdichte stark forciert hat - in 89 das Debüt 'Seduced By Money', 10 Jahre später 'Magnetic Heaven' und in 2008 'Gravy'. Album #4, 'Ahab's Birthday' kommt da richtig geschwind und beweist, dass sich der Gute so gar nicht hinter all den zuvor Genannten verstecken muss. Im Gegenteil!! Das ist ehrlicher, grundguter, handwerklich kompetenter Nashville Roots Rock mit dem gewissen Etwas zwischen Folk und Country mit meist semiakustisch arrangierten Midtempo-Nummern inkl. leichtem Rockabilly Beat und etwas Rock'n Roll-Gespür nach Art von Rodney Crowell. Owen begleitet sich auf Gitarre, Banjo und Mandoline, feat. Will Kimbrough (Guitars), Richard Ferreira (Bass, Keyboards, Guitars) und Rick Lonow (Drums, Percussion).