(Songwriter/Folk Rock/Pop/Roots) 2010 Kitchen Table - sicher einer der innovativsten, originellsten Troubadoure und Storyteller aus der so genannten Bostoner Coffehouse Scene, der vor 20 Jahren als Straßenmusiker begann und seinen Job von der Pike auf gelernt hat. 'Sugarcoating' ist Martin Sextons 9. Album seit 1992 und er präsentiert darauf die ganze Bandbreite seines Könnens: Geschichten mit Tiefgang erzählen, Songs mit bildreicher Poetry verknüpfen, eine exzellente akustische Gitarre spielen, rhythmisches Gespür beweisen und dazu auch etliche Percussion-Instrumente (Bongos, Congas, Guiro, Vibraslap, Triangle, Tambourin) selber übernehmen, mit einer mehrere Oktaven umfassenden Stimme ständig zwischen typischem 70er Adult Pop-Gesang, Folk Rock-Druck und blue-eyed Soul-Phrasierung hin und her croonen, oft auch gleich die Harmony und Backing Vocals in mehreren Spuren aufnehmen, vielseitigste Stimmungen von nachdenklich und introvertiert über politsch hinterfragend (der 9/11-motivierte Titeltrack) bis zu lässig-groovy verbreiten und am Ende bei all diesen vielschichtigen Attributen mit einem in sich harmonischen, in jeder Weise überzeugenden Gesamtkunstwerk begeistern!! Fühlte mich beim häufigen Hören an so verschiedene Akteure wie James Taylor, Richie Havens, John Gorka, Ben Harper, Jack Johnson, Paul Simon, Cat Stevens und John Hiatt erinnert. Geradezu phänomenal, wie Sexton mit seiner Stimme werkelt, extrem professionell wie die hervorragende Studioband das instrumentell unterfüttert: Duke Levine (Gitarren), Tom West (Keyboards), Marty Ballou (Bässe), Dave Mattacks (Drums) im Kern sind denn natürlich auch keine Nobodys!! Co-produziert von Sexton und Crit Harmon, den wir bereits von Catie Curtis, Mary Gauthier und Lori McKenna her kennen.