(Songwriter/Rock/Roots) 2010 Privatlabel - nach dem Acoustic-Vorgänger, dem mit Folk Ballads und Bluegrass-getönten Country Rock bestückten 'East-Of-Electric', geht's bei der mittlerweile in der East Nashville-Szene untergekommenen australischen Singer/Songwriterin Anne McCue auf ihrem 6. Album 'Broken Promise Land' sozusagen "west of acoustic", zurück zu bewährten Mustern: Roots Rock, Blues, Singer/Songwriter mit Kante und diesmal auch ein ausgeprägter Gruß an die 70er Jahre mit groovy Brass Rock, funky Struts, psychedelischen Anleihen und schnödem Hard'n Heavy Rock. Absolut herrlich wie sie dabei als Leadgitarristin auf ihrer Les Paul förmlich "outrockt", ansonsten aber auch immer in der Lage ist, die von ihr gewohnten, subtileren Momente zu setzen! So ist 'BPL' auch eher als regelrechtes Gitarrenalbum für Electric Guitar-Afficionados zu sehen, denn als Singer/Songwriter-Platte, obwohl sie gleichwohl 6 Tracks selber komponiert hat, darunter den Titelsong, das psychedelisch verspielte, mit hypnotischem Chorus versehene 'The Old Man's Talkin', das Tony Joe White-swampige 'Ol' Black Sky' und zur Eröffnung 'Don't Go To Texas (Without Me)', ein klasse Stomper mit unwiderstehlichem Refrain und echtem "Hit-Potenzial"! Die Coverversionen sind eine richtig coole Wahl: 'God's Home Number' von den Mojo Monkeys (Teile ihrer ehemaligen Band in L.A.), 'Cruisin' Paradise (Tenerife)' vom irischen Erfolgs-Folk/Rock/Popper Mundy, 'Motorcycle Dream' von Songschwester Amelia White und zum Abschluss eine fast 1:1-Hommage an Rose Tattoo - 'Rock 'N' Roll Outlaw'! Eigenproduktion in Nashville, feat. Jessica Leary/Rhythm Guitar, Ex-Midnight Oil Bones Hillman/Bass und Ex-Uncle Tupelo-gone-Studio Musician Ken Coomer/Drums u.a.