(Roots Rock/Blues/R&B) 2008 Verve Forecast  - eindrucksvollst beweist die grandiose Blueskünstlerin aus Neuengland, dass das Leben auch nach einer Joe Henry-Produktion ('Hope And Desire', 2005) normal weitergehen kann! Sie hat die Zügel (und damit die Gitarre!!) halt wieder selber in die Hand genommen und auch die Titelauswahl bestimmt: mit zumeist eigenem Material, das sie zusammen mit illustren Co-Writern wie Tony Joe White, Gary Louris, John Leventhal oder ihrem Ehemann Derek Trucks komponiert hat. Aber wie gesagt: Sie dominiert dieses von George Drakoulias (Jayhawks, Maria McKee, Tift Merritt, Dan Baird) erdig, flüssig und auf den Punkt produzierte Album nicht nur - wie gewohnt, und wo Joe Henry besonderes Augenmerk drauf gelegt hatte - mit ihrer fulminanten Stimme, die mal an Janis Joplin, mal an Bonnie Raitt erinnert, sondern eben auch als Gitarristin. Auf rund der Hälfte der Titel sogar als versierte Electric Lead/Bluesgitarristin - und das trotz so spektakulärer Saitengäste wie Trucks, Louris, Doyle Bramhall II, Brendan O'Brien und Josh Schwartz!