(Songwriter/Country/Folk) 2014 Red Beet - ach, wie schön kann sich sowas immer wieder anhören: völlig zeitlose, auf wertigen Traditionen und einem dezenten Acoustic-Analogsound begründete Country/Folk Music, dargereicht von einer ganz besonderen Interpretin und einer erlesenen Musikerclique, die geradezu hingebungsvoll in ihrer Begleitfunktion aufgeht, um ab und an, fast beiläufig, kolossale instrumentelle Statements abzuliefern! Fayssoux, die Frau, um die es hier in erster Linie geht, ist jene Fayssoux Starling (heute Fayssoux McLean), die in den 70ern (übrigens als Ehefrau des seinerzeitigen Seldom Scene-Frontmans John Starling) die meisten der legendären frühen Emmylou Harris-Platten mit ihrer begnadet schön-dunklen Stimme als Harmoniesängerin bereichert hat! Nach einer sehr langen Auszeit widmete sie sich erst spät ihrer eigenen Karriere und landete mit dem grandiosen Debütalbum 'Early' in 2008 einen echten Americana-Überraschungstreffer in eingeweihten Kreisen, motiviert von Singer/Songwriter/Musikjournalist Peter Cooper und unterstützt von seinem kleinen/feinen Circle of Friends (inkl. Emmylou Harris, Ricky Skaggs, Lloyd Green u.a.). 'I Can't Wait' knüpft da nun 6 Jahre später nahtlos an, ist wieder auf dem exklusiven Nashville Label Red Beet von Eric Brace (Last Train Home, Partner von Peter Cooper) erschienen und überzeugt mit seiner klugen Mischung aus diesmal mehr eigenen Songs (5) und 7 ausgesuchten Fremdtiteln - von Kieran Kane und David Ball über Mose Allison und Merle Haggard bis R.B.Morris und Jim Lauderdale. Feat. Produzent/Gitarrist Thomm Jutz, Cooper, Brace, Sierra Hull, Jen Gunderman, Mark Fain, Pat McInerney u.a. Musikalisch formal/klanglich vergleichbar mit zwei anderen Thomm Jutz-Werken in 2014: Otis Gibbs ('Souvernirs Of A Misspent Youth') und Sid Griffin ('The Trick Is To Breathe').